Strom aus in Charlottenburg

Am Montag den 28.3. ging für etwa 6.500 Haushalte in Berlin der Strom aus. Grund war ein Anschlag einer Gruppe von Vollidioten, die dem Kapitalismus eine Lehre erteilen wollten. Sie durchtrennten mehrere Starkstromkabel an der Mörschbrücke.

In einem Bekennerpost sagt die Gruppe: Man wollte Militär, Flugbereitschaft der Bundesregierung, den Flughafen Tegel und  Großkonzerne, welche die Starkstromkabel nutzen, schädigen. Was sie auf jeden Fall geschafft haben, ist ein paar Tausend Eisschränke abzutauen. Laut des Statements handelt es sich um „Vulkangruppe NetzHerrschaft zerreißen“.

Kollateralschaden sind für die Kollegen offensichtlich kein Problem. Ich bin mir fast sicher, dass keiner aus der Gruppe in Charlottenburg wohnt. Ohne Strom macht denen nämlich bestimmt auch keinen Spaß. Was die betroffenen Gewerbe davon halten, da spare ich mir mal den Kommentar. Ist den Trotteln bewusst, dass an solchen Stromleitungen auch Krankenhäuser, Ampeln und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens hängen?

Ich hoffe mal, dass der – in diesem Fall hinzu gezogene – Staatsschutz nicht nur ermittelt, sondern auch findet. Ich bin dafür, den Mitgliedern der Gruppe das Konzept von Sozialstunden nahezubringen. Da können sie ihre überschüssige Energie ablassen, über den Sinn des Lebens nachdenken und vor allem die entstandenen Schäden abarbeiten. Schwachköpfe!